In Queenstown angekommen erwartet uns ein weiteres Highlight unserer Reise – zum ersten Mal würden wir in einem Tiny House übernachten. Da Queenstown nicht gerade günstig ist, was Unterkünfte angeht, schien uns das wie ein guter Kompromiss. Auch, wenn wir ein wenig erstaunt darüber waren, dass das Tiny House im Garten eins ganz normalen Wohnhauses stand. Dank Hecke und Sichtschutz war jedoch volle Privatsphäre garantiert.
Wir folgten den Anweisungen der Gastgeber und erkundeten die Unterkunft. Was, bei 15qm relativ schnell ging, um ehrlich zu sein. Aber es war alles vorhanden – eine kleine Küchenzeile, ein Kühlschrank, ein Bad mit Toilette und Dusche und – auf der zweiten Ebene – ein grosses, sehr gemütliches Bett. Die Leiter, die dort hinauf führte, sollte mich noch desöfteren vor Probleme stellen, aber … nun ja. Irgendeinen Tod muss man eben sterben.
Was noch spektakulär war, war der Ausblick von der Terrasse aus. Man hatte einen guten Blick über den See und auf die Berge dahinter. Allein dafür hatte es sich schon gelohnt.





Nachdem wir das Gepäck abgestellt und uns kurz frischgemacht hatten, ging es auch schon ins Stadtzentrum – der Tag wollte schliesslich noch genutzt werden. Wir bummelten ein wenig durch die Innenstadt, schauten in die Schaufenster der verschiedenen Läden (nicht sehr überraschend, dass es hier extrem viele Outdoormarken gab – Queenstown gilt nicht umsonst als die Abenteuer-Hauptstadt der Welt) und gönnten uns schliesslich ein Abendessen im Irish Pub Pog Mahones.
Die Nacht war unfassbar erholsam – der einzige Wermutstropfen war, dass ich bei jedem Toilettengang Angst hatte, mir den Hals zu brechen. (Was nicht passiert ist.) (Immerhin.) (Wäre ganz schön doof für die weitere Reise gewesen.)
Zum Frühstück fuhren wir zum Five Mile Shopping Centre zu Billy’s Espresso – und eigentlich nur deswegen, weil es dort das (angeblich) beste Mandelcroissaint überhaupt geben sollte. Und – was soll ich sagen? Es war tatsächlich das leckerste Mandelcroissaint, das ich je gegessen habe. 10/10. Gerne wieder.
Anschliessend bummelten wir noch ein wenig an den verschiedenen Läden vorbei. Und auch hier gab es wieder so einige Outdoorgeschäfte zu finden. Ich wurde schwach, als ich eine reduzierte Leggins mit Taschen fand! (Bequemste Leggins, die ich je besessen habe.) Und dann wanderte noch ein (ebenfalls reduzierter) Hoodie in meinen Einkaufswagen, was ich damit rechtfertigte, dass es abends und nachts wirklich empfindlich kalt wurde. Unterer einstelliger Bereich. Also wirklich kalt.
Danach ging es wieder in die Innenstadt von Queenstown. Die Begleitung wollte nämlich heute noch einen Termin für einen Fallschirmsprung ausmachen. (Fallschirmspringen ist ja etwas, was noch nicht mal in den Top 1000 meiner favorisierten Aktivitäten auftaucht, aber ich unterstützte diese Begeisterung trotzdem.)
Während sich die Begleitung also aufgeregt und fröhlich daran machte, sein Leben zu riskieren, sass ich eine Weile im Starbucks, nuckelte an einem Kaffee und versuchte, mich auf die weitere Reiseplanung und Blogposting zu fokussieren. (Wie das lief, könnt ihr euch denken, nachdem ich jetzt erst – zwei Monate nach Rückkehr – am Beitrag für Neuseeland sitze.) Ich konnte meine Nervosität nicht so ganz verbergen, also schnappte ich schliesslich mein Getränk, schulterte meinen Laptop und versuchte die Aufregung mit einem Spaziergang am See und im angrenzenden Park abzubauen. Auch das funktionierte nur so semi-gut.
Irgendwann erhielt ich dann die Nachricht, dass beim Fallschirmsprung alles gut gelaufen war (yippih!) und nachdem die Begleitung wieder in der Stadt war, beschlossen wir, dieses Ereignis bei einem Burger zu feiern. Unsere Wahl fiel auf Fergburger, einer wahren Institution der Stadt. (Hat auch, aber nicht nur, damit zu tun, dass Ed Sheeran sie mal in seiner Instagram-Story erwähnte und sich die Burger von ihnen zu seiner Show in Dunedin liefern liess.)
Die Schlange war lang, aber nicht zu lang und so reihten wir uns unter die Wartenden. Irgendwann durften wir dann auch bestellen und selber testen, ob die Burger den Hype wert waren. Und, was soll ich sagen? Es war tatsächlich sehr lecker! Also, leider absolut zu empfehlen.
Den Rest des Tages liessen wir gemütlich ausklingen. Man muss sich ja auch mal schonen… 🙂











Am nächsten Tag beschlossen wir, das schöne Wetter zu nutzen und wandern zu gehen. Unsere Wahl fiel auf den Queenstown Hill Walkway, eine nicht allzu anstrengende, ungefähr dreistündige Wanderung, die teilweise durch einen schönen Pinienwald führt. (Ich keuchte beim Aufstieg trotzdem wie so eine alte Dampflok. Man wird einfach auch nicht jünger…)
Am Gipfel und Aussichtspunkt angekommen machten wir ein kleines Picknick und genossen die wunderschöne 360° Landschaft, die sich uns bot. Da schmeckte die Gipfelcola gleich doppelt so gut.
Nach ein paar obligatorischen Schnappschüssen und Selfies machten wir uns wieder auf den Abstieg (der übrigens deutlich leichter ging als der Aufstieg). Bald schon waren wir wieder am Auto und machten noch einen kurzen Abstecher zu einem riesigen Sequoia, der dort in der Nähe einfach in einem Wohngebiet steht. Dieser wurde 1870 gepflanzt und ist inzwischen (plus / minus) 46m hoch. Der musste natürlich gebührend bestaunt werden – und mir drängte sich die Frage auf, ob mein kleiner Sequoia, der momentan auf meinem Balkon steht, auch solche grossen Ambitionen hat.
Wir fuhren wieder in die Innenstadt und gönnten uns Kaffee, Chai Latte und Törtchen in The Bakery. War guter Durchschnitt, aber nichts, was ich jetzt unbedingt weiterempfehlen würde. Aber die Bedienung war sehr nett.
Und, weil der Spass ja niemals enden darf, beschlossen wir, dem Rat meiner besten Freundin Anne zu folgen und eine Runde Disc Golf im Queenstown Gardens zu spielen. Ich hatte auf der Website gelesen, dass man das Equipment dafür im Eisstadion ausleihen kann – was sich jedoch als nur halb-wahr herausstellte. Das ging nämlich nur in der Sommersaison. Im Herbst und Winter musste man dafür in einen kleinen Laden in der Innenstadt gehen. Gesagt, getan – wir holten uns die Frisbees ab, hinterlegten Pfand und machten uns dann daran, diese Sportart auszuprobieren.
Für alle, die keine Ahnung haben, was Disc Golf ist, hier eine kurze Einführung (von discgolf.ch):
Das Ziel vom Spiel ist einen Parcours (meist 9 oder 18 Bahnen) mit so wenig Würfen wie möglich zu beenden. Jede Bahn hat eine Abwurfstelle und ein Ziel, den Disc Golf Korb. Die Ketten halten den Flug vom Disc Golf Frisbee und dieser fällt in den darunter liegenden Korb. Die Anzahl Würfe wird notiert und man geht zur nächsten Bahn. Am Ende der Runde (…) werden die Würfe addiert und der Sieger ermittelt. Wer für die Runde am wenigsten Würfe brauchte, hat gewonnen.
Unnötig zu sagen, dass keiner von uns eine wirklich gute Figur abgab, oder? Aber es machte wahnsinnig viel Spass – auch, wenn wir es wohl niemals zum Champion schaffen würden.
Wir gaben die Frisbees wieder ab und liessen den Tag mit einem gemütlichen Abendessen zuhause ausklingen. Und sahen von der Terrasse aus einen wunderschönen Sternenhimmel, den wir diesmal auch mit der „richtigen“ Kamera auf Film bannen konnten.


















Der nächste Morgen begann mit einem kleinen, unfassbar gesunden (hust) Frühstück zuhause (Saft und ein Kitkat), dann gab es ein deftigeres zweites Frühstück mit einem Breakfast Burrito im Hustl Cafe (erneut im Five Mile Shopping Centre). Aber nicht nur aus reiner Freude am Essen gehen (aber auch), sondern weil es dort um die Ecke einen Waschsalon gab und wir dringend Wäsche waschen mussten. Also liessen wir es uns gutgehen, während die Wäsche seine Runden drehte und holten sie anschliessend ab. (Es war nicht der schönste Waschsalon, aber auch nicht der Schlechteste. Aber teuer war er auf jeden Fall.)
Da es ziemlich fies regnete, suchten wir uns ein paar Indooraktivitäten heraus. Und entschieden uns direkt für mehrere bei King Pin Queenstown. Dort hat man die Wahl zwischen diversen lustigen Aktivitäten – und wir entschieden uns für Karaoke, Bowling und Tischtennis. Die heilige Dreifaltigkeit.
Und, weil sie beim Karaoke unsere Getränkebestellung verbummelt hatten, bekamen wir noch einen 20 Dollar Gutschein für die hauseigene Spielhalle. Wir waren also bestens für ein paar Stunden beschäftigt und hatten sehr viel Spass. (Und man singt bei Karaoke nüchtern übrigens nur halb so gut wie angesäuselt. Oder so.)
Zur Stärkung gab es einen kleinen Snack bei Devil Burger. Die Burger waren zwar auch gut, aber nicht ganz so gut wie die bei Fergburger. Muss man leider so sagen.
Und danach war es Zeit für Wellness – zumindest für mich. Ich hatte einen Termin im Harmony Spa gebucht, um mir die Wimpern färben, die Augenbrauen zupfen und die Fingernägel lackieren zu lassen. Und mit dem Ergebnis war ich tatsächlich richtig zufrieden. Man fühlte sich direkt ein wenig hübscher.
Der restliche Abend verlief gemütlich und entspannend in den „eigenen“ vier Wänden.










Am nächsten Tag hiess es Abschied nehmen von Queenstown. Und das fiel uns beiden tatsächlich nicht so einfach. Wir hatten die Stadt in der kurzen Zeit schon sehr ins Herz geschlossen und hätten vermutlich noch eine Weile bleiben können. Aber die Strasse rief – und Twizel, was das Ziel des Tages werden sollte.
Also packten wir unsere Siebensachen wieder ein (so langsam war das ja zur Routine geworden) und beluden das Auto. Aber was fehlte war – natürlich, Kaffee! Also beschlossen wir in die Bäckerei von Fergburgers zu gehen und uns dort mit Kaffee und Frühstück einzudecken. Erwies sich als eine hervorragende Wahl – die Auswahl war gross und es schmeckte alles sehr lecker. Da tat die Weiterfahrt dann nicht mehr ganz so weh.
(Ja, okay, wen versuche ich hier zu veräppeln. Das Herz tat trotzdem weh.)
Wir machten einen kurzen Stopp in Arrowtown, angeblich eine der malerischten Siedlungen Neuseelands. Die Stadt wurde 1862 (auf dem Höhepunkt des Goldrausches) gegründet und heute sind noch rund 60 der damals gebauten Gebäude erhalten und restauriert. Ich muss sagen, dass es mich nicht wirklich abgeholt hat. Es war okay, aber schon seeehr touristisch und auch überlaufen. Der Indian Summer, der sich in den Wäldern drumherum abzeichnete, war jedoch sehr schön anzusehen. Dafür hat es sich dann doch gelohnt.
Man kann sagen, was man möchte, aber spektakuläre Landschaften können die Neuseeländer, wie wir bei der Fahrt mal wieder bemerkten. Alleine die Fahrt auf den Pass mit den Serpentinen und den massiven Bergen drumherum lohnte sich schon.
Dann besuchten wir noch den Wanaka Baum (bei eher mässigen Wetter), einer Weide, die mitten im Lake Wanaka steht. Angeblich der berühmteste Baum Neuseelands. Und zwar so berühmt, dass Schutzmassnahmen eingeleitet werden mussten, um ihn zu erhalten, da Touristinnen und Touristen begannen, auf dem Stamm und den Ästen herumzuklettern, um Fotos zu machen. Wir bestaunten den imposanten Baum daher brav vom Ufer aus und schossen ein paar Erinnerungsfotos. Hoffentlich darf die schöne Weide dort noch lange stehen.
In Omarama machten wir noch eine ausgedehnte Kaffeepause im The Wrinkly Rams, wo wir anschliessend auch noch durch den angrenzenden Laden stöberten. (Und ich mal wieder dem Impuls widerstehen musste, alles zu kaufen, was auch nur ansatzweise süss war. Und das war viel.)
Das Airbnb war wieder im Garten eines Privathauses, angrenzend zur Garage. Die Bewohner schienen nicht zuhause zu sein, doch dank kontaktlosen CheckIn war das kein Problem. Die Unterkunft bestand aus einem Wohn- und Schlafzimmer und einem angrenzenden Bad mit Dusche. Völlig ausreichend.
Ansonsten schien in Twizel jedoch nicht so viel los zu sein – und auch das Wetter war eher ungemütlich. Also machten wir uns auf die Suche nach Abendessen und landeten bei Mint Folk & Co, einem sehr gemütlichen Restaurant mit leckerer Küche. Und vollgestopft mit Einheimischen.










Beim Aufstehen am nächsten Tag müssen wir leider einsehen, dass wir die geplante Wanderung aufgrund von wirklich beschissenem Wetter absagen müssen. Also muss ein Alternativprogramm her. Nach einem sehr gemütlichen Morgen und einem kleinen Frühstück zuhause fahren wir zu High Country Salmon, einer Lachsfarm in der Nähe, und teilen uns eine gemischte Platte mit den Spezialitäten des Hauses. Auf der Terrasse. Im strömenden Regen. Nur geschützt durch ein paar Schirme. Aber lecker war es trotzdem. (Und anscheinend ist es ein beliebter Spot für Touristen aus aller Welt. So viel verschiedene Sprache habe ich schon lange nicht mehr auf einem Platz gehört.)
Irgendwann hörte dann sogar der Regen auf und wir konnten direkt zu unserem nächsten Stopp, den Hot Tubs Omarama. Was gibt es Besseres, als bei diesigen, ungemütlichen Wetter in wohlig warmen Wasser zu sitzen, komplette Privatsphäre zu geniessen und dabei noch auf eine traumhafte Kulisse zu schauen?
Eben!
Zwei Stunden später sind wir warm, weich und formbar und müssen erstmal ein kleines Nickerchen in der Unterkunft einlegen, bevor es zum Abendessen in die Ministry of Work Bar & Eatery geht. Mit einem Bierchen im Bauch (und nur ein bisschen geteilten Fingerfood – der Snack auf der Lachsfarm war reichhaltiger als gedacht) schlummerten wir schliesslich selig ein.







Als ich am Morgen aufwache und verschlafen auf Toilette gehe, stelle ich noch nichts Ungewöhnliches fest. Ausser, dass es draussen wirklich wie aus Eimern schüttet. Als ich dann jedoch meine Hände waschen möchte, werde ich stutzig. Es kommt nämlich kein Wasser aus dem Wasserhahn. Da stehe ich nun mit meinen eingeseiften Händen und weiss nicht so ganz weiter. Ich wasche mir die Seife mit meinem Mineralwasser ab und nehme dann mein Handy zur Hand, um zu googlen, was denn hier bitte los ist.
Und Bingo, meine Googlesuche hat Erfolg.
In der Gegend gibt es geplante Reparaturarbeiten an den Wasserrohren und deswegen wurde das Wasser abgestellt.
Wovon wir nichts wussten. Niemand hat uns informiert und so stehen wir da – ohne fliessend Wasser.
Dementsprechend genervt fällt auch die Mail an unsere Vermieter aus. Diese sagen zwar, dass sie davon auch nichts wussten und auch nicht informiert wurden, aber das hilft uns ja auch nichts. Nach einer kurzen Katzenwäsche und Zähneputzen aus unseren Wasserflaschen packen wir unsere Siebensachen und machen uns auf die Weiterfahrt. Die Laune ist eher mässig – vor allem auch, weil das nächste Cafe relativ weit entfernt ist. Nämlich erst in Lake Tekapo, ungefähr 45min entfernt. Aber schlussendlich trudeln wir dort auch ein und frühstücken gemütlich im The Greedy Cow Cafe. Und das besänftigt unsere aufgehitzten Gemüter ein wenig – das Essen ist nämlich wirklich lecker.
Der nächste Stopp ist dann knappe drei Stunden später in Springfield. Und dort wartet eine lustige kleine Überraschung – ein überdimensionaler Donut, der dort einfach im Park herumsteht! Wie wir später lernen, wurde dieser Comic-Donut von 20th Century Fox dorthin gestellt, um „The Simpson Movie“ zu promoten. Ein kleines Highlight direkt am Wegesrand.
Der Rest der Fahrt ist ziemlich spektakulär – und das lag zum grossen Teil an den (zum Teil leicht) nebligen Verhältnissen bei der Fahrt durch Regenwald über den Arthurs Pass. So toll die Landschaft jedoch war, umso weniger Möglichkeiten gibt es, um anzuhalten, um etwas zu essen. Genau so war meine Laune dann auch, als wir endlich bei unserem Stopp für die Nacht – Greymouth – ankamen. Und sie wurde noch ein wenig schlechter, als wir realisierten, dass das angestrebte Cafe bereits geschlossen hatte.
Wir beschlossen erstmal in unserem Airbnb einzuchecken und das Gepäck zu verstauen. Wir hatten eine Unterkunft auf einer kleinen Farm gemietet – und das entpuppte sich als eine riesige Wohnung mit mehreren Zimmern und einem Kamin. Und vollgestopft mit vielen kleinen merkwürdigen Dekoartikeln. Aber seht selbst…
Anschliessend beschlossen wir, etwas gegen meinen „hangry“-Status zu unternehmen und gingen ins Speights Ale House Burger essen und Cocktails trinken. Und danach ging es mir tatsächlich bedeutend besser.
Zurück in der Wohnung bemerkten wir, dass es nachts doch empfindlich kalt wurde. Also warfen wir nicht nur die Heizdecken im Bett an, sondern auch den Kamin. (Sorry, Herr Kachelmann.) Der restliche Abend verlief gemütlich und irgendwann schliefen wir angedüselt und zufrieden ein. Und dank den Heizdecken war uns die ganze Nacht über mollig warm. Hach!












Am nächsten Morgen hiess es dann wieder – zusammenpacken, Auto beladen und weiterfahren. Wir hatten nämlich ungefähr 350km vor uns liegen – zu unserem letzten Stopp auf der Nordinsel: Picton. Von dort aus würden wir am nächsten Tag die Fähre nach Wellington nehmen.
Auf dem Weg nach Picton machten wir einen ausgedehnten Spaziergang bei den Pancake Rocks, was nicht nur dem Rücken, sondern auch dem Gemüt gut tat. Der Rest der Fahrt verlief angenehm unspektakulär. Das Einchecken im Hotel verlief ohne Probleme, allerdings mussten wir ein paar Mal laufen, um alle Dinge aus dem Auto ins Zimmer zu bringen. Es hatten sich nämlich ein paar Dinge über die letzten zwei Wochen im Fahrzeug angesammelt… Es stellte sich auch als spassiges Unternehmen heraus, alles wieder in die Rucksäcke zu pressen. Das Auto würden wir morgen nämlich am Hafen abgeben und uns auf der Nordinsel ein Neues mieten.
Abendessen gab es in der Nähe vom Hafen, bei Oxleys Bar & Kitchen (wo es nicht nur Livemusik gab, sondern ich mich auch hoffnungslos underdressed fühlte).
Am nächsten Morgen war ich ein wenig pissig (und ich glaube bis heute, dass es dafür gar keinen richtigen Grund gab), als wir unser Gepäck ins Auto luden und zum Hafen fuhren. Die Rückgabe verlief problemlos und auch das Einchecken des Gepäcks für die Fähre war schneller erledigt, als gedacht.
Wir mussten noch ein wenig Zeit bis zum Boarding totschlagen, also drehten wir eine Runde am Hafen und gönnten uns dann noch ein Frühstück bei Toastie Picton mit Grilled Cheese und Limonade. Meine Laune wurde dadurch auch sehr schnell sehr viel besser. (Vielleicht war ich auch einfach nur hangry gewesen. Mal wieder.)
Dann flätzten wir uns im Wartebereich der Fähre auf einem Sofa herum, bis wir irgendwann an Bord gehen durften. Und was wir dort – und auf der Nordinsel generell – erlebten, dürft ihr im nächsten Blogbeitrag lesen.
Bis dahin! 🙂
























