























































































Der nächste Stopp auf der Reise lag an der Westküste Australiens – Perth. Eine Stadt, an die ich in meinem Leben noch nie allzu viele Gedanken verschwendet habe. Und daher hatte ich auch keine Ahnung, was mich erwarten würde.
Aber erstmal mussten wir durch die Grenzkontrolle in Australien – und jeder, der schon einmal Border Control Australia gesehen hat, weiß, dass die MitarbeiterInnen dort keinen Spaß verstehen, wenn es um die Sicherheit des Landes geht.
Auf dem Flug füllten wir brav unsere Incoming Passenger Card aus und gaben dort auch unsere Wanderschuhe und die Strandschuhe an, die wir bei den Elefanten in Sri Lanka getragen hatten. In weiser Voraussicht hatten wir die Schuhe jedoch im Vorfeld nochmals gründlich – sogar mit einer Zahnbürste! – gesäubert. Wir – und die Schuhe – wurden gesondert kontrolliert – und ich bekam sogar ein „Well done!“ von den beiden Mitarbeiterinnen dort. Tja. Gelernt ist gelernt.
Am Flughafen kauften wir noch australische SIM-Karten, damit wir auch unterwegs Internet haben konnten und dann gingen wir auf die Suche nach dem Zug. Wir mussten aus dem Flughafen raus, ein paar Meter laufen, in ein anderes Gebäude und nach ein paar Minuten standen wir dann vor den Verkaufsautomaten für die Tickets. Und waren dezent überfordert. Aber ein sehr netter Mitarbeiter von Transperth führte uns durch den Ticketprozess und beriet uns wirklich sehr kompetent.
Und hier fiel uns auch zum ersten Mal etwas auf, was uns die gesamte Australien-Reise auffallen würde: die Menschen hier sind einfach nett. Also wirklich auffallend nett. Sehr, sehr sympathisch!
Wenig später saßen wir im Zug (U-Bahn? S-Bahn? So ganz weiß ich immernoch nicht, was das genau war) und fuhren bis zu unserer Haltestelle, die praktischerweise nur ein paar Meter vom Hotel entfernt lag. CheckIn und der Bezug des Zimmers ging problemlos und schnell und, nachdem wir uns ein wenig eingerichtet hatten, beschlossen wir, erstmal Abendessen zu gehen. Unsere Wahl fiel auf Ribs & Burgers, wo ich einen hervorragenden Veggieburger und ein Bier zu mir nahm. Nomnomnom. Wir beschlossen noch ein wenig am (wunderschön beleuchteten) Pier spazieren zu gehen, wo sich meine Begleitung noch ein Eis genehmigte. Und dann… lagen wir eigentlich auch schon wieder im Bett. Erstmal schlafen nach dem aufregenden Reisetag!






Der nächste Tag begann sehr gemütlich. Zum Mittagessen gingen wir um die Ecke zu einem kleinen vietnamesischen Lokal, wo wir nicht nur den nettesten Service aller Zeiten hatten, sondern auch noch sehr leckeres Essen (vegetarisches Banh Mi Sandwich und Eistee) zu uns nahmen. Klare Empfehlung!
Und dann waren wir direkt abenteuerlustig und nahmen den (gratis) Blue CAT-Bus zum Botanischen Garten. (Gratis und sehr leicht erreichbarer ÖV in einer Großstadt ist schon etwas sehr, sehr tolles!) Was eigentlich nur ein kleiner Spaziergang werden sollte, wurde zu einer sehr tollen Beschäftigung für die nächsten Stunden. Das Wetter (strahlend blauer Himmel) lud aber auch wirklich zum Verweilen und Schlendern ein. Zudem ist es auch noch ein sehr schön angelegtes Areal mit tollem Blick auf die Bucht und die Stadt. Und so war es dann auch schon recht spät, als wir zurück zum Hotel kamen. Und es meldete sich (mal wieder) der Hunger. Wir machten uns also auf den Weg zu einem Italiener, dessen Speisekarte sehr gut geklungen hatte – und dann stolperten wir (im wahrsten Sinne des Wortes) über einen Street Food Market (Twilight Food Market) in der Fußgängerzone. Und dort futterten wir uns einmal quer durch, denn alles sah so gut aus, dass man es haben wollte. Ich aß einen hervorragenden Bao Bun mit Tofu, dann noch eine viel zu große Portion Gnocchi mit Tomatensauce und zum Abschluss noch ein Softeis. Das Sodbrennen in der Nacht war garantiert, aber das war es wert.














Für den nächsten Tag hatten wir bei Captain Cook Cruises eine 90minütige Schiffsfahrt nach Fremantle gebucht. Pünktlich standen wir am Fährterminal – so wie sehr viele andere, die an diesem sonnigen Sonntag nichts anderes zu tun hatten. Glücklicherweise ergatterten wir noch einen schönen Platz und konnten die Fahrt sehr genießen. (Und im Geiste überlegen, welches der Traumhäuser am Wasser wir denn kaufen würden, wenn wir könnten, wie wir wollten…)
In Fremantle angekommen gingen wir zu Chalkys, um erstmal ausgiebig zu frühstücken. Gemütlich bummelten wir anschließend noch durch das Städtchen, aßen noch ein Eis und fuhren dann mit dem ÖV zurück nach Perth. Den restlichen Tag ließen wir sehr gemütlich ausklingen.







Gibt es eigentlich eine schönere Art und Weise weiterzuschreiben, als ständig nur „am nächsten Tag“ zu schreiben? Mir fällt gerade keine ein, also entschuldigt diese ständige Wiederholung.
Also.
Wie gesagt.
Am nächsten Tag ging es mit der U-Bahn zum Cottlesloe Beach, angeblich einer der schönsten Strände im Umkreis von Perth. Dort angekommen wurde uns bewusst, dass dort gerade ein Skulpturenfestival (das Sculpture By The Sea) stattfand – und dass wir deswegen nicht die einzigen Personen dort sein würden. Wir bummelten also gemütlich an der Strandpromenade entlang und bestaunten die ausgestellte Kunst. Und nicht nur einmal kam uns der Spruch „Ist das Kunst oder kann das weg?“ in den Sinn. Aber schön anzusehen war das meiste trotzdem.
Wir suchten uns schließlich noch ein halbsonniges/halbschattiges Plätzchen und ließen uns von der Sonne bescheinen. Genau so hatte ich mir diese Auszeit vorgestellt! Herrlich! (Und trotz Sonnencreme sollte ich mir hier nicht den letzten Sonnenbrand der Reise holen…)
Beim Rückweg stolperten wir noch über ein kleines hübsches Restaurant namens Vans, wo wir uns einen kleinen Snack gönnten. (Ziemlich geile Potato Skin Nachos und Avocado auf Sauerteigbrot.)
Mit der U-Bahn ging es dann zurück in die Stadt. Zum Abendessen hatten wir einen Tisch bei der Bright Tank Brewing Co. (Brown Street Grill) reserviert. Und zwar aus dem einzigen Grund, weil ich Bock auf Fisch hatte und es auf der Speisekarte, die im Internet zu finden war, richtig geilen auf dem Holzkohlegrill zubereiteten Fisch gab. Dort angekommen hatten sie jedoch eine geänderte Karte und es war leider kein Fisch mehr zu sehen…
Bisschen trotzig bestelle ich viel zu viel anderes Essen, was wir jedoch tapfer aufaßen. (Und es schmeckte auch ziemlich gut.)










Der nächste Tag brachte dann das Highlight, weswegen ich überhaupt diesen Stopp an der Westküste Australiens eingeplant hatte: Der Ausflug nach Rottnest Island. Landläufig auch als Quokka Island bekannt geworden. Denn diese kleine Insel ist die Heimat der süßen Minikängurus, die vorwiegend deswegen bekannt geworden sind, dass sie immer zu lächeln scheinen. Und auch extrem zutraulich sind – vor allem deswegen, weil sie auf der Insel keine natürlichen Feinde haben. Eigentlich sind die kleinen Beuteltiere nachtaktiv, haben sich aber den Gegebenheiten (und den Touristen) angepasst und sind auch tagsüber anzutreffen.
(Und trotzdem bereue ich es bis heute, dass ich keine Übernachtung auf Rottnest Island gebucht habe. Ich kann es euch jetzt schon sagen – ein Tagesausflug ist NICHT genug.)
Um 9 Uhr ging die Fähre von Fremantle aus. Bevor wir an Bord gehen konnte, gingen wir noch kurz am Infoschalter vorbei, wo wir unsere Tickets bekamen und ein Armband, denn wir hatten zusätzlich noch ein Fahrrad bei der Fährgesellschaft mitgebucht. Die relativ kurze Hinfahrt (ich bin mir nicht mehr ganz sicher – aber es dauerte unter einer Stunde) war nur etwas ruckelig, aber sonst ereignislos. Nach Ankunft bekamen wir je ein Fahrrad, einen Helm und ein Fahrradschloß ausgehändigt. Und schon konnte es losgehen.
Und holla die Waldfee, es war windig. Damit hatte ich absolut gar nicht gerechnet. Und es war auch hügeliger als gedacht. Und ich bin nicht unbedingt die fitteste Person, wenn es ums Radfahren geht… man kann sich denken, wie ich ein wenig geflucht und geschwitzt habe.
Aber die erste Begegnung mit den Quokkas ereilte uns dann am Parker Point – eigentlich ein schöner Aussichtspunkt und ein schönes Fleckchen Strand mit glasklaren Wasser, an dem man auch schön schnorcheln gehen kann. (Wenn man Badekleidung dabei gehabt hätte… hatten wir nicht.)
Drei Quokkas beäugten uns interessiert – oder mehr den Inhalt unserer Rucksäcke. Allerdings wird dringend davon abgeraten, die kleinen Beuteltiere zu füttern. Aber als ich so auf dem Boden saß und völlig fasziniert war und eigentlich nur einen Schluck Wasser aus meiner Wasserflasche nehmen wollte, kam eines der Quokkas auf mich zu, krabbelte auf mir herum und versuchte an das Wasser zu kommen. Ich kippte einen kleinen Schluck auf den Boden aus und es stürzte sich beinahe schon darauf.
Mein Herz ey.
Die Delfine, die danach nur wenige Meter vom Strand entfernt an uns vorbeischwammen, brachten uns das nächste ungläubige Staunen ein. An was für einen zauberhaften Ort waren wir hier nur gekommen?!
Der nächste Stopp war an der Salmon Bay – und dort bekamen wir auch nasse Füße beim Versuch, schöne Fotos zu machen. Die Wellen kamen nämlich höher an den Strand als erwartet… einmal mit Profis.
Als wir schließlich am Wadjemub Lighthouse ankamen, war ich nicht nur ein wenig hangry. Ein Umstand, den meine Begleitung von mir glücklicherweise schon kannte. Also wurde mir praktisch eine Rettungsleine im Form von Keksen zugeworfen, das mich über Wasser halten sollte, bis wir zum nächsten Punkt mit Verpflegung kamen. Nach einer halben Packung Butterkekse ging es mir dann auch schon besser 🙂
Beim Ricey Beach hielten wir nochmal an – ein wunderschöner, ewig langer, fast menschenleerer Strand, wo ich es mir nicht nehmen ließ, die Füße ins Wasser zu halten. Es war zwar frisch, aber nicht übermäßig kalt – und noch einmal verfluchte ich mich dafür, dass ich keinen Bikini eingepackt hatte. Aber gut.
Nach dieser kleinen Abkühlung gab es dann schließlich in einem Restaurant Fish & Chips, Chai Latte, Flat White und einen Quokka, der sich reingeschlichen hatte. (Eigentlich hatte das Restaurant einen Zaun um das Gelände, um Quokkas draußen zu halten. Dieser kleine freche Kerl hatte sich allerdings offenbar nicht daran gehalten und lebte jetzt seinen Traum.)
Und dann mussten wir uns schon wieder langsam auf den Weg zur Fähre machen, denn wir mussten rechtzeitig vorher dort sein, um die Fahrräder wieder zurück zu bringen. Und dann passierte etwas, was mein eindeutiges Highlight des Tages werden sollte.
Neben der Straße am RICG Clubhouse entdeckte meine Begleitung zwei Quokkas. Wir hielten an, stiegen ab und schossen ein paar Fotos. Und dann kam eines der beiden Quokkas auf mich zu, kletterte auf meinen Schoß und gab mir sogar einen Nasenstüber. Ich konnte nicht anders und gab ihm ein wenig Wasser, was er aus meiner Hand trank.
Ich war eindeutig verliebt in dieses kleine Tierchen und hätte noch viel, viel länger dort sitzen können, aber leider drängte die Zeit. Und wenn es erlaubt gewesen wäre, hätte ich es direkt mitgenommen.
Das war ein so schönes Erlebnis, an das ich noch ewig denken werde. (Und eventuell habe ich mir selbst den Titel Quokkaqueen verpasst. Sollte meine Visitenkarte ändern lassen.)
Die Abgabe der Fahrräder verlief problemlos, was man von der Rückfahrt mit der Fähre nicht so sagen konnte. Denn es gab ziemlich starken Wellengang und es wirklich ruckelig. So ruckelig, dass mindestens eine Passagierin sich das Essen nochmal durch den Kopf gehen lassen musste. Das blieb mir glücklicherweise erspart, obwohl ich nicht den festesten aller Mägen habe… Die Crew verteilte noch Eis am Stiel – ich vermute nicht nur aus Nettigkeit, sondern auch zur Ablenkung. Es war auf jeden Fall lecker.
In Fremantle angekommen stiegen wir auf eine andere Fähre um, die uns nach Perth City brachte. Auf diesem Stück erlebten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang – der perfekte Abschluss für diesen magischen Tag. (Na gut, nicht ganz der Abschluss – den hatten wir erneut im Ribs & Burgers, wo wir uns zum Abendessen einfanden.)
Und was weniger magisch war, war der Sonnenbrand, den wir uns eingefangen hatten – und das, obwohl wir uns wirklich ständig eingecremt hatten. Nun ja, ein kleiner Preis für die tollen Quokkabegegnungen.
Der nächste Tag begann mit einem Frühstück bei Gabes Deli, direkt um die Ecke des Hotels.
Danach wurde wieder einmal gepackt und es ging mit der U-Bahn zum Flughafen. Nun ja, nicht ganz bis zum Flughafen – zwischendrin mussten wir auf den Shuttlebus umsteigen, da unser Terminal nicht mit der U-Bahn zu erreichen war. Aber dank guter Beschilderung schafften wir auch das.
Als wir dann bei den Qantas-Automaten selbst einchecken wollten, ging das nicht. Online einchecken ging zwar, aber dann ging der Druck der Bordkarten nicht. Nach kurzer Verwirrung und einer Nachfrage bei einer sehr netten Mitarbeiterin klärte sie uns auf, dass wir zum Infoschalter mussten. Denn der Flug, den wir nach Melbourne nehmen würden, galt als international, da er aus London losgeflogen war und in Perth nur zwischenlandete.
Deswegen mussten unsere Dokumente nochmal separat geprüft und Vermerke auf unseren Bordkarten gemacht werden. Gesagt, getan – auch das verlief gut.
Da der Flug als internationaler Flug galt, mussten wir auch durch zwei Sicherheitskontrollen – die erste recht entspannt, wo man auch die Elektronik im Rucksack lassen durfte, die zweite dann strenger mit genauerem Check und Scanner – aber schließlich war auch das geschafft. Und irgendwann saßen wir am Gate, unsere Zeit an der Westküste Australiens war damit auch vorbei.
Und es hatte uns weit aus besser gefallen, als wir gedacht hätten – vor allem Perth hatte uns restlos begeistert. Eindeutig eine Stadt, in der man sich sehr gut vorstellen könnte zu leben … wenn sie nicht so verdammt weit weg von zuhause wäre.
Was wir auf unserem Roadtrip an der Ostküste Australiens erlebt haben, gibt es dann im nächsten Beitrag. (Hoffentlich ein wenig schneller als der letzte. Mea Culpa.)
Die Bilder von Rottnest Island trage ich im nächsten Beitrag nach. WordPress will gerade nicht so, wie ich möchte…
Wahnsinn, jetzt ist es soweit – ich berichte euch von meiner letzten Woche! Und zwar praktisch „live“, denn während ich diesen Beitrag schreibe, befinde ich mich an Tag 90. Und das bedeutet: Ich hab die Challenge durch. Erstmal erzähle ich euch, wie meine Woche so verlaufen ist und dann ziehe ich noch ein kurzes Fazit.
Tag 85: Workout Eval (4 Übungen, 5 Sätze pro Übung, 30 Sekunden Training, 30 Sekunden Pause) – Auch hier hätte ich wieder in Level 3 aufsteigen können, aber … ich wollte nicht. Vielleicht probiere ich die Übungen einfach mal aus Jux und Tollerei aus, aber auch in der Abschlusswoche hab ich auf Level 2 weitertrainiert.
Tag 86: Workout Opus (4 Übungen, 5 Runden, 45 Sekunden Training, 15 Sekunden Pause) – Opus ist eines der schlimmsten Workouts (für mich) … 45 Sekunden Training wirken nicht viel, aber wie sehr ich die letzten 20 Sekunden auf der Uhr gehasst habe…
Tag 87: Abschluss-Check Teil 1 – Hier sollte man sich Gedanken machen, wie sich die eigene Einstellung zu Fitness in den letzten Monaten verändert hat und ob man mehr Energie verspürt. Das hab ich alles in meinem Fazit zusammengetragen.
Tag 88: Workout Ruckus (20 Minuten, 4 Übungen, so viele Runden, wie man schafft) – Mein Bruder notiert während meiner Workouts immer meine Zeiten und Runden. Und es gibt nichts, was ich mehr hasse, als wenn mich jemand bei meinem Training anfeuert. Manchmal macht er es dann doch und … dummerweise funktioniert es dann auch noch. Hmpf.
Tag 89: Workout Tyrant (6 Runden, 4 Übungen mit festgesetzten Wiederholungen; notiere die Zeit, die man für die Wiederholungen braucht) – Das letzte Workout der 90-Tage-Challenge! Und, was soll ich sagen? Es war wirklich hart, aber ich hab jede Runde genossen. Denn: ich habs geschafft! Und ich habe mich in der letzten Runde wirklich selbst übertroffen, was die Zeit anging.
Tag 90: Abschluss-Check Teil 2 – Auch hier hab ich die Antworten im Fazit zusammengefasst.
FERTIG!
Hier noch die harten Fakten:
Gestartet bin ich mit 74cm Bauchumfang und 53,1kg. An Tag 90 kann ich einen Bauchumfang von 73cm vorweisen und ein Gewicht von 52kg. Es war aber nie mein Ziel „dünner“ zu werden, sondern ich wollte mich fitter fühlen, aktiver werden, Muskeln aufbauen und meine love handles (das Muffintop) loswerden. Und ich würde sagen… das hab ich durchaus geschafft. Als angenehmer Nebeneffekt hab ich zudem praktisch keine Rückenschmerzen mehr. Ich muss sagen… es waren anstrengende 3 Monate, ich hab oft geflucht und sehr viel geschwitzt, aber es hat sich durchaus gelohnt. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Und da ich meine Ernährung ja nicht großartig umgestellt habe (nur den Kaffee ohne Zucker trinke ich noch immer), ist der Unterschied nicht ganz so krass, wie im Buch beworben. Aber für mich reicht es und ich bin stolz, dass ich es durchgezogen hab!
Hier auch noch meine Vorher-Nachher-Fotos:


Da ich als nächstes die 8 Wochen Yogachallenge der Adidas-App starten werde, werde ich hier vermutlich nicht mehr so ausführlich über meine sportlichen Tätigkeiten schreiben. In den nächsten 3 Wochen sowieso nicht, denn… ich fliege morgen nach Kanada! Also werdet ihr hier in nächster Zeit erstmal ultranervigen Urlaubscontent finden. Woopwoop!
Danke, dass ihr mich auf meiner Reise begleitet habt – und vielleicht hat es euch ja auch motiviert, ein wenig mehr zu machen. Haltet durch, es lohnt sich!
Oh je, Woche 12 – nicht meine Glanzwoche, um es mal nett auszudrücken. In dieser Woche habe ich mich eigentlich nur drauf konzentriert, dass ich die Trainings überhaupt mache (Spoiler: hat nicht ganz funktioniert) und dass ich die Übungen sauber ausführe. Daher auch die schlechtesten Ergebnisse meiner gesamten Challenge. Aber auch das ist das Leben. Läuft halt nicht immer glatt.
Auf der positiven Seite: Vorletzte Woche der 90-Tage-Challenge! Woopwoop!
Wie lief sie denn jetzt nun? Lest hier…
Tag 78: Workout Hammer (4 Übungen, 5 Sätze pro Übung, 40 Sekunden Training, 20 Sekunden Pause) – Ich konnte meine Leistung vom ersten bis zum fünften Satz kaum steigern, aber zumindest hab ich durchgehalten.
Tag 79: Denke über deine Fitnesszukunft nach! – Das fand ich mal spannend. Ich habe wirklich überlegt, wie es mit mir nach dem 26.08. (dem ersten Tag nach der Challenge) sportlich weitergehen soll. Die Antwort? Ich mache ein 8-wöchiges Yogatraining und freu mich schon wie Bolle drauf!
Tag 80: Workout Anvil (4 Übungen, 5 Runden, 45 Sekunden Training, 15 Sekunden Pause) – Hier hatte ich mich wieder ein wenig erholt und aufgerafft… aber weiterhin war ich am schwächeln. Ich war die gesamte Woche über ziemlich abgekämpft und müde und hätte am liebsten das Sofa nicht verlassen.
Tag 81: Überleg dein neues Fitnessziel! – Ja, ist ein wenig wie Tag 79. Ich hab ein neues Fitnessziel. Yippihyeahyeah!
Tag 82: Workout Burner (20 Minuten, 4 Übungen, so viele Runden, wie man schafft) – Hier hätte ich, da ich auf Level 2 trainiere, eigentlich 20 Minuten durchhalten müssen. Nach 16 Minuten hab ich die Reißleine gezogen. Aber immerhin hab ich mich aufgerafft…
Tag 83: Workout Joker (6 Runden, 4 Übungen mit festgesetzten Wiederholungen; notiere die Zeit, die man für die Wiederholungen braucht) – Das Workout hab ich ausfallen lassen. Ich konnte nicht und wollte nicht und ja … naja, was soll ich dazu sagen.
Tag 84: Nimm dir digitalfrei! – Hab ich auch nicht geschafft. Hupps.
Ja, ihr seht – schwache Woche mit schwachen Leistungen, aber immerhin halte ich noch durch. Und als kleiner Teaser… in Woche 13 (der letzten Woche!) wird es besser. So viel sei gesagt… 🙂
Woche 11. Unglaublich, dass ich es bis dorthin überhaupt ausgehalten habe. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen…
Tag 71: Workout Eval (4 Übungen, 5 Sätze pro Übung, 30 Sekunden Training, 30 Sekunden Pause) – Eigentlich wäre ich mit den Ergebnissen wieder um ein Level aufgestiegen, aber … ich konnte meinen inneren Schweinehund einfach nicht überwinden. Daher weiter auf Level 2.
Tag 72: Workout Opus (4 Übungen, 5 Runden, 45 Sekunden Training, 15 Sekunden Pause) – Ich hasse den Fallschirmspringer immernoch. Keine Ahnung, warum, aber … uff.
Tag 73: Denke über die Bedeutung von Fitness für dein Leben nach! – Ja, doch, man gewöhnt sich schon sehr schnell an regelmäßige sportliche Betätigung. Das möchte ich auch nach den 90 Tagen beibehalten.
Tag 74: Workout Ruckus (20 Minuten, 4 Übungen, so viele Runden, wie man schafft) – Das war eindeutig mein bestes Ergebnis des gesamten 90-Tage-Workouts. Aber auch sehr anstrengend.
Tag 75: Workout Tyrant (6 Runden, 4 Übungen mit festgesetzten Wiederholungen; notiere die Zeit, die man für die Wiederholungen braucht) – Ich habe mich um fast 30 Sekunden gesteigert in der letzten Runde. Wahnsinn, was mein Körper noch so kann.
Tag 76: Koche für jemanden etwas Gesundes! – Salat für meinen Bruder zählt dazu, oder?
Tag 77: Mach einen Ausflug mit Freunden oder Familie! – War übers Wochenende mit einer guten Freundin in Saarbrücken. Tatsächlich eher zufällig, dass es direkt an dem Tag passiert ist, aber hat sehr gut gepasst.
Woche 11 erfolgreich absolviert, würde ich sagen!
Obligatorisches Ich-lebe-noch-Statement. Und ja, Woche 10 war nicht meine beste Performance, muss man leider mal so zugeben. Aber das lag nicht nur an mir, sondern war auch dem Wetter geschuldet. Konstant Temperaturen über 30 Grad machten meinem Sport-Elan wirklich einen Strich durch die Rechnung, wie ihr hier lesen könnt…
Tag 64: Workout Hammer (5 Sätze pro Übung, 4 Übungen, 40 Sekunden Training, 20 Sekunden Pause) – An diesem Tag trainierte ich, was relativ selten vorkommt, bereits am Morgen. Denn wir wollten danach noch nach Straßburg fahren, um dort das lange Wochenende zu verbringen. Der 1. August ist für uns Schweizer Arbeitnehmer nämlich ein Feiertag.
Tag 65: Denke darüber nach, wie Musik dein Leben beeinflusst. – Eigentlich wäre an diesem Tag ebenfalls ein Workout auf dem Programm gestanden, jedoch war unser Hotelzimmer zu klein und es gab kein Gym, daher verschoben wir es um einen Tag. Und die Frage, wie Musik mein Leben beeinflusst, ist einfach zu beantworten. Musik prägt mein tägliches Leben, hat mich durch schwere Zeiten begleitet und einige meiner schönsten Erinnerungen sind durch Konzerte und Festivals geprägt.
Tag 66: Workout Anvil (5 Runden, 4 Übungen, 45 Sekunden Training, 15 Sekunden Pause) – Man merkt in den Aufzeichnungen der einzelnen Workouts, dass ich normalerweise sehr stark anfange, in den mittlere Runden etwas nachlasse und in der letzten Runde nochmal alle Kräfte mobilisiere. Hier auch. Und das, obwohl ich Hüftheben noch immer eine sehr anstrengende Übung finde, konnte ich mich hier in der letzten Runde steigern. Ist auch interessant zu sehen.
Tag 67: Erstelle deine Pusher-Playlist! – Eine Übung, die ich nicht machen konnte, weil ich während dem Training normalerweise keine Musik höre, sondern Serien schaue. Ja, das geht auch.
Tag 68: Workout Burner (20 Minuten, 4 Übungen, so viele Runden, wie man schafft) – Uff. Hier hing ich durch – was ich während dem Workout auch merkte. Daher konzentrierte ich mich vorwiegend auf die saubere Ausführung, als auf Schnelligkeit … und ich glaube, das war die richtige Priorität.
Tag 69: Workout Joker (6 Runden, 4 Übungen mit jeweils x festgelegten Wiederholungen) – Hier musste ich die Reißleine ziehen. Das Training hab ich wegfallen lassen, weil es einfach viel zu warm war und ich Bedenken hatte, dass mein Kreislauf hier nicht mitmacht. Tut mir schon weh, das zugeben zu müssen, aber ich wollte einfach nicht.
Tag 70: Entspanne mit deiner Chillout-Musik. – Kein Problem 🙂
Ihr seht: In Woche 10 habe ich nicht unbedingt geglänzt, aber im Großen und Ganzen halte ich noch durch. Ich bin jetzt so langsam auf der Zielgeraden und ich bin schon am Überlegen, wie ich nach den 90 Tagen weitermache. Es bleibt spannend…
Ich lebe noch! Ich hänge zwar mit meiner Berichterstattung etwas hinterher, aber … die Challenge läuft noch immer. Wer meinen Twitterfeed mitliest, wird bemerken, dass ich in unregelmäßigen Abständen Mimimi-Tweets verfasse, um mitzuteilen, wie es läuft. Und genauso fühle ich mich gerade: mimimi. Es ist hart. Es ist wirklich, wirklich hart.
Eventuell liegt es auch daran, dass ich seit ein paar Wochen ein neues Hobby begonnen habe, das mich körperlich ebenfalls fordert: Tennis. Wir trainieren, normalerweise, einmal die Woche für eine Stunde mit unserem Trainer und das ist schon auch anstrengend. Aber es macht Spaß und es ist mega cool, mal wieder was Neues zu lernen. (Auch, wenn ich kein Naturtalent bin. Bei weitem nicht. Ich bin eher so der Körperklaus.)
Kurze Info noch: Ich musste meine Trainingstage an meine Arbeit anpassen, daher hab ich sie zum Teil verschoben und getauscht. Die Reihenfolge hier entspricht also nicht 1:1 der Reihenfolge, die im Buch vorgegeben wird.
Tag 57: Workout Eval (5 Sätze pro Übung, 4 Übungen, 30 Sekunden Training, 30 Sekunden Pause) – Mal wieder ein Einstufungstraining. Ich trainiere derweil auf Level 2 und hätte mit meinen Ergebnissen auf Level 3 aufsteigen können, aber … ich wollte nicht. Daher bleibt es erstmal bei Level 2.
Tag 58: Beschränke dich bei Nahrungsergänzungsmitteln auf das wirklich Sinnvolle! – Ich habe bei meinem Hausarzt einen Checkup der Laborparameter im Blut machen lassen (war ja sowieso dort, um mich impfen zu lassen), um zu sehen, ob ich überall gut versorgt bin. Und ja, bin ich. Ich habe sogar ein wenig zu viel Eisen im Blut. Von dem her sehe ich momentan auch noch von Nahrungsergänzungsmitteln ab.
Tag 59: Workout Opus (5 Runden, 4 Übungen, 45 Sekunden Training, 15 Sekunden Pause) – Hier habe ich eine Übung mit einer anderen ausgetauscht, weil ich meine Arme nicht so gut belasten konnte und wollte. Ich hatte mir am Tag vorher Impfungen abgeholt (links und rechts) und es tat einfach noch ein wenig weh. Aber war auch so hart genug.
Tag 60: Kauf eine neue Obstsorte! – Ich hab mich im Supermarkt mal umgesehen, aber nichts gefunden, was ich nicht schon mal probiert hätte. Ich halte mal die Augen auf. Diese Aufgabe ist also noch on-hold.
Tag 61: Workout Ruckus (20 Minuten, 4 Übungen mit x festgelegten Wiederholungen, man macht so viel, wie man in der Zeit schafft) – Mein Bruder notiert mir, während meines Trainings, meist die Daten – und versucht mich auch zu motivieren. Und so hat er es tatsächlich auch geschafft, dass ich hier an meine Grenzen gegangen bin. Es war unglaublich anstrengend.
Tag 62: Workout Tyrant (6 Runden, 4 Übungen, Übungen mit festgelegten Wiederholungen, man notiert die Zeit, die man dafür benötigt) – Ja, ich gestehe: Ich hab dieses Training tatsächlich ausfallen lassen. Ich war müde, kaputt, fertig, hatte Muskelkater und es waren gefühlte 220°C Ober- und Unterhitze in der Wohnung.
Tag 63: Mixe deinen perfekten Shake! – Ich trinke, wenn, dann Saft nach dem Training, weil ich die Konsistenz von Shakes normalerweise nicht wirklich geil finde. #sorrynotsorry
So, ihr seht – Woche 9 lief so semi-gut. Zum Einen bin ich stolz drauf, dass ich noch immer dabei bin. Auf der anderen Seite ist es natürlich ein wenig deprimierend, dass ich tatsächlich ein Training „ohne guten Grund“ habe ausfallen lassen.
Nunja, inzwischen stecke ich bereits in Woche 11… und werde demnächst berichten, wie Woche 10 so lief. Und der Plan für nach der 90 Tage Challenge steht auch schon: Urlaub in Kanada und ein 6wöchiger Yoga-Kurs! Ich bin jetzt schon gespannt……
In diesem Sinne: bis bald!
Ich kann es nicht fassen, dass ich die Challenge nun wirklich seit über 50 Tagen durchhalte! Und wie sehr man sich an drei-, bzw. viermal die Woche Sport gewöhnt, wenn man es einfach nur mal eine Zeit so durchzieht. Aber, genug gelabert – wie war die Woche? (Dezent zeitverzögert, ich bin schon fast am Ende von Woche 9, aber hatte noch keine Zeit euch zu updaten.)
Tag 50: Workout Hammer (5 Sätze pro Übung, 40 Sekunden Training, 20 Sekunden Pause) – Was ich zu diesem Training sagen kann ist, dass ich den „Fallschirmspringer“ als Übung noch immer hasse. Er ist nicht kompliziert oder so, aber wahnsinnig anstrengend.
Tag 51: Workout Anvil (5 Runden, 45 Sekunden Training, 15 Sekunden Pause) – Es gibt eine Übung, die nennt sich „Hüftheben“. Man dreht sich aus der Liegestützposition auf die Seite (natürlich noch immer mit gestreckten Arm) und knickt dann in der Hüfte ab, bis fast auf den Boden, und dann wieder auf den ausgestreckten Arm zurück in die Liegestützposition. Am Anfang war ich froh, wenn ich hier eine Handvoll Wiederholungen geschafft habe. Inzwischen merke ich hier wirklich Fortschritt.
Tag 52: Belohne dich so, dass es deinem Ziel nicht schadet! – Ich habe mir Ausrüstung und Kleidung für den bevorstehenden Kanandaurlaub gekauft. Das zählt, oder?
Tag 53: Workout Burner (20 Minuten, 4 Übungen, so viele Wiederholungen wie möglich) – Ja, war anstrengend, aber zumindest habe ich die volle Zeit durchgezogen. Auch, wenn ich vor jedem Training so etwas sage, wie „Heute mach ich aber nur 16 Minuten!“
Tag 54: Finde eine neue Lieblingssüßigkeit! – Eigentlich wäre an diesem Tag ein Training geplant gewesen, aber ich war abends auf einem Konzert und musste daher etwas umdisponieren. Eine neue Lieblingssüßigkeit (die natürlich auch gesund sein sollte) hab ich allerdings auch noch nicht. Ups.
Tag 55: Workout Joker (6 Runden, 4 Übungen mit jeweils x Wiederholungen) – Der Joker macht mich fertig. Aber es ist schön zu sehen, wie ich mit jeder Runde ein wenig schneller werde und am Schluss wirklich gut im flow bin.
Tag 56: Gehe ganz bewusst duschen oder baden! – Das mach ich sowieso, daher sehr einfach. Haken dran!
Ihr seht, auch in Woche 8 bin ich noch dabei. Woche 9 wird ein wenig chaotischer, so viel kann ich schon mal verraten, aber … es wird. Es wird! 🙂
Okay, hier muss ich jetzt etwas beichten – Woche 7 war die erste Woche, in der ich hart geschwächelt habe. Und das lag daran, dass ich mir eine fiese Magen-Darm-Geschichte eingefangen habe, die wirklich *unangenehm* war.
Tag 43: Workout Eval (5 Sätze, 30 Sekunden Training, 30 Sekunden Pause) – Das Einzige Workout, das ich an diesem Tag gemacht habe, war vom Sofa zur Toilette und wieder zurück zu laufen. Von dem her … nicht bestanden.
Tag 44: Workout Opus (5 Runden, 45 Sekunden Training, 15 Sekunden Pause) – Hier lag ich noch immer flach, daher muss ich auch dieses Workout als „nicht bestanden“ deklarieren.
Tag 45: Sag Nein zu Junkfood und Fertigprodukten! – Da ich sowieso versuche, das auf ein Minimum zu beschränken, sollte das auch kein großes Problem sein. An diesem Tag hing ich sowieso nur bei Brühe, Zwieback und Tee.
Tag 46: Workout Ruckus (20 Minuten, so viele Wiederholungen wie möglich) – Hier hab ich langsam wieder gestartet. Ich habe nicht so viele Wiederholungen geschafft wie beim letzten Ruckus-Training, aber ich wollte mich nicht überanstrengen und hab es daher sehr langsam angehen lassen.
Tag 47: Workout Tyrant (6 Runden, 4 Übungen mit jeweils x Wiederholungen) – Auch hier merkt man an meinen Zeiten, dass ich noch nicht ganz wieder auf dem Dampfer war. Aber hey, Hauptsache wieder im Sattel.
Tag 48: Bitte Nörglern die Stirn! – Jeder sollte selbst entscheiden, wie viel Negativität er / sie in seinem / ihrem Leben haben möchte, von dem her ist das doch ein guter Punkt, um sich mal Gedanken darüber zu machen.
Tag 49: Geh ins Cafe – ohne Kuchen! – Ich hab keine Ahnung, warum das als Extra-Aufgabe drinsteht. Ich bin oft in Cafes und trinke auch oft Kaffee, ohne Kuchen dazu zu essen und ich glaube, das geht vielen Menschen genauso. Von dem her… check, denk ich?
So, also ihr seht – es geht weiter! Ich habe mal aus Neugierde meinen Bauchumfang gemessen und hier hab ich tatsächlich noch keinen Unterschied bemerkt. Was aber schon auffällt ist, dass ich so langsam wirklich Muskeln aufbaue. Vor allem am Bauch. Zumindest fühle ich mich jetzt schon besser, wenn ich in den Spiegel schaue.
Von dem her… stay tuned!
Woche 6 war eine Woche, in der ich zwar motiviert zum Training war, mein Körper jedoch irgendwie keine Höchstleistungen vollbringen wollte / konnte. Aber ich bin stolz auf mich, denn ich habe mich aufgerafft und es trotzdem durchgezogen. Woop woop!
Tag 36: Workout Hammer (5 Sätze mit jeweils 40 Sekunden Training und 20 Sekunden Pause) – Es war ein sehr anstrengendes Training und vor allem der Fallschirmspringer ist eine Übung, mit der ich mich niemals anfreunden werde.
Tag 37: Workout Anvil (5 Sätze mit jeweils 45 Sekunden Training und 15 Sekunden Pause) – Bei diesem Training hing ich tatsächlich ein wenig durch und schaffte nicht so viele Durchgänge, wie ich sonst eventuell geschafft hätte. Aber ich versuchte mich dann doch lieber auf die saubere Ausführung, als auf die Schnelligkeit zu fokussieren.
Tag 38: Übernimm die Einstellung eines Spitzenathleten! – Dafür muss ich erstmal die Einstellung von Spitzenathleten kennen. Hab mir erstmal ein paar Biographien bestellt, um mir eine auszusuchen. (Und, weil ich immer Ausreden suche, um Bücher zu kaufen.)
Tag 39: Workout Burner (20 Minuten, 4 Übungen – so viele Wiederholungen, wie man in der Zeit schafft) – Auch an diesem Tag war ich eher auf der „langsameren“ Seite unterwegs, aber ich war stolz auf mich, dass ich mich überhaupt aufgerafft hatte, etwas zu tun.
Tag 40: Workout Joker (6 Runden, 4 Übungen – pro Übung x vorgegebene Wiederholungen, die man schaffen muss) – Ich schaffte es zwar, in der letzten Runde meine Zeit um ca. 20 Sekunden zu verbessern (im Vergleich zur ersten Runde), aber fragt nicht, wie hoch mein Puls ging und wie fertig ich danach war. Das war wirklich eines der härtesten Workouts bisher.
Tag 41: Iss etwas Gesundes, was du früher nicht mochtest! – Ich wollte eigentlich Lychees ausprobieren, denn vor denen hab ich im Kindesalter (aus Gründen) einen gewissen Ekel entwickelt, aber ich hab sie noch nirgends gefunden. Aber sobald ich sie finde, dann…
Tag 42: Mach progressive Muskelentspannung. – Habe mir an diesem Tag meinen Covid-Booster abgeholt und war am Abend auf dem Sofa so müde, dass ich während der progressiven Muskelentspannung einfach derbe eingepennt bin. Aufgabe so halb bestanden, würd ich sagen.
Als kleiner Vorgeschmack – Woche 7 war die Woche, in der ich das erste Mal so richtig gestrauchelt bin. Ihr dürft also auf den nächsten Blogpost gespannt sein…
Bis dahin! (Oder, wie ich neulich gehört habe: Bis baldrian!)
